Der erste Februar ist „Ändere-dein-Passwort“-Tag. Braintower hat sich vorgenommen, an der alljährlichen, durch die Initiative „https://www.sicher-im-netz.de“ etablierte Veranstaltung, teilzunehmen.

Jetzt stellt sich bestimmt der ein oder andere die Frage: Warum sollte ich ausgerechnet an diesem Tag mein Passwort ändern? Ich habe doch ein großartiges System, mit dem ich immer mal wieder ein neues Passwort erstelle? Und dann wird noch argumentiert: Zitat „In Windows muss ich das Password sowieso alle 180 Tage ändern.“

Nun die Auflösung:

Der Tag soll uns allen ins Bewusstsein rufen, wie abhängig wir unter anderem von der Sicherheit der vergebenen Kennwörter sind. Dies gilt für das private sowie auch für das berufliche Umfeld.

Keinen Sinn macht es übrigens, den „Ändere dein Passwort“-Tag dazu zu nutzen, um das Passwort „123456“ in „654321“ zu ändern. Nutz eher die Gelegenheit, das Passwort darauf hin zu überprüfen, ob es wirklich sicher ist.

Die 10 meistgenutzten Passwörter 2020

Auch 2020 hat der VPN-Service-Provider NordVPN seine Liste der 200 meistgenutzten Passwörter veröffentlicht.

 

  1. 123456
  2. 123456789
  3. picture1
  4. password
  5. 12345678
  6. 111111
  7. 123123
  8. 12345
  9. 1234567890
  10. senha

 

Das komplette Ranking der Top-200-Passwörter findet sich hier.

Die Wahl eines sicheren Passworts ist gar nicht so schwierig, wenn Sie einige wichtige Grundregeln beachten, die das Knacken zumindest erschweren oder gar unmöglich machen:

 

  • Mindestlänge 8 Zeichen
  • Mindestens 3 aus diesen 4 Kategorien:
  • Großbuchstaben
  • Kleinbuchstaben
  • Ziffern
  • Sonderzeichen
  • Passwort darf nicht den Kontonamen enthalten
  • Passwort darf nicht mehr als 2 aufeinanderfolgende Zeichen des Benutzernamens enthalten
  • Passwort darf nicht mit den letzten 10 Passwörtern übereinstimmen

 

Wie man die hohe Anzahl an individuellen Passwörtern sicher verwaltet hat Jessica >> hier zusammengefasst.

 

Wurde mein Passwort gehackt?

Jedes Jahr analysiert das Hasso Platner Institut Millionen Zugangsdaten aus dem Datenbestand des vom Institut entwickelten „Identetiy Leak Checker“s. Hier können Internetnutzer durch die Eingabe ihrer E-Mail-Adresse kostenlos überprüfen lassen, ob ihre Zugangsdaten im Netz gehackt und veröffentlicht wurden.

Tim Hassdenteufel

Tim Hassdenteufel

Marketing

Tim mag Menschen, Ideen die ihn nervös machen und seinen Hund Stevie (meistens). Als er aufwuchs träumte er davon, der nächste van Gogh zu werden oder Werbung zu machen. Träume werden eben doch wahr. Dieser Music-Snob pflegt eine gefährliche Liebschaft zu Instagram und bestellt sich auf der Speisekarte mit Sicherheit das Seltsamste.
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